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Plantarfasziitis
Was ist eine Plantarfasziitis?
Überforderungen der Plantarfaszie werden häufig durch Sport ausgelöst. Vor allem Sportler:innen, die viel Laufsport betreiben, sind davon betroffen. Meist erkranken Hobby- oder Profisportler:innen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr daran.
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Symptome bei Plantarfasziitis
Patient:innen beklagen oft die folgenden Symptome:
- morgendlicher Anlaufschmerz im Fersenbereich, der durch Bewegung abnimmt und beim Ausruhen erneut auftritt
- Schmerzen beim Aufwärmen, die sich beim Springen oder bei Start-Stopp-Bewegungen verschärfen
Folgende Begleitsymptome können sich ergeben:
- Überforderung beim Laufen, falls die Wade verkürzt ist
- Senk-Spreizfuß zusammen mit erheblicher Gewichtszunahme
- Verschlechterung des Senk-Spreizfußes nach einer Schwangerschaft
Wie behandelt man eine Plantarfasziitis?
Orthopäd:innen behandeln für gewöhnlich die Plantarfasziitis in drei Schritten:
- Suche nach der Ursache durch eine ausführliche Diagnostik (Ultraschall, MRT usw.)
- Schnelle Linderung der Beschwerden beispielsweise durch Kinesiotapes, Stoßwellentherapie, Silikonfersenpolster, passive Einlagen mit Silikonweichbettung usw.
- Mittel- bis langfristige Linderung der Beschwerden: Aktiveinlagen, elektronische Muskelstimulatlon, Osteopathie usw.

Eine Operation kommt nur selten infrage, wenn sich beispielsweise die Beschwerden nach Anwendung der konservativen Therapie nach 6 bis 12 Monaten nicht wesentlich gebessert haben. Während der konservativen Therapie sowie nach einer Operation kann unterstützend die ACP-Therapie eingesetzt werden, um die verletzte Plantarfaszie ohne Nebenwirkungen zu regenerieren.